Wissen wo es herkommt

Qualität aus'm Rheiderland

Da schmeckt mehr dahinter

Da schmeckt mehr dahinter

Gutes Fleisch beginnt für uns nicht erst an der Ladentheke oder in unserer Produktion. Es beginnt auf dem Hof. Bei Menschen, die ihre Tiere täglich versorgen. Bei Familien, die Verantwortung für ihre Landwirtschaft übernehmen. Und bei Landwirten, mit denen uns nicht einfach nur eine Geschäftsbeziehung verbindet, sondern oft eine langjährige, persönliche Partnerschaft.

Wir kennen unsere Lieferanten. Wir kennen ihre Höfe. Und wir wissen, wo unsere Tiere herkommen.

Die Rinder und Kälber, die bei uns verarbeitet werden, stammen von vertrauten Landwirten aus unserem direkten Umfeld. Als EU-zugelassener Schlachtbetrieb können wir Herkunft und Verarbeitung selbst im Blick behalten. Dabei sind die Wege kurz und die Zusammenarbeit persönlich.

Unsere Rinder und Kälber werden immer direkt von den Landwirten selbst zu uns gebracht. Die Menschen, die ihre Tiere aufgezogen und begleitet haben, liefern sie persönlich bei uns an. Für uns gehört auch das zu einem verantwortungsvollen Umgang: kurze Transportwege, bekannte Menschen und ein möglichst ruhiger Ablauf.

Denn Qualität entsteht nicht erst in der Verarbeitung. Sie beginnt dort, wo die Tiere aufwachsen – und bei den Menschen, die Verantwortung dafür übernehmen.

Wir kennen die Menschen dahinter

Hinter jedem Tier steht ein Hof. Eine Familie. Eine Geschichte. Eine bestimmte Art zu wirtschaften und mit den Tieren umzugehen. Genau diese Menschen möchten wir Ihnen vorstellen.

Markus Leggedör vor Ort bei einem Landwirt

Ob Angus-Rinder, Weideochsen, Offenstallschweine oder andere besondere Konzepte: Unsere Landwirte arbeiten unterschiedlich – aber sie alle verbindet, dass sie sich bewusst Gedanken über ihre Tiere und ihre Arbeit machen.

Und wir teilen diesen Anspruch. Deshalb kaufen wir unsere Tiere nicht anonym irgendwo ein. Wir arbeiten direkt mit unseren Landwirten zusammen und sprechen persönlich miteinander.

Dabei geht es nicht darum, jeden Tag den günstigsten Preis zu finden. Wir möchten, dass unsere Partner für ihre Arbeit und ihre Tiere einen fairen und verlässlichen Preis erhalten. Deshalb arbeiten wir langfristig zusammen und vereinbaren Preise, mit denen beide Seiten vernünftig planen können – unabhängig davon, ob die allgemeinen Marktnotierungen gerade steigen oder fallen. Dafür braucht es bei uns keine komplizierten Verträge.

Vertrauen, Verlässlichkeit und ein Handschlag haben für uns noch immer einen hohen Stellenwert.

Ostfriesische Anguskälber

Aufgewachsen auf den Wiesen von Klimpe

Gute Fleischqualität beginnt dort, wo Tiere aufwachsen. Bei den Menschen, die sich um sie kümmern, bei der Haltung und bei der Zeit, die sie für ihre Entwicklung bekommen.

Unser Ostfriesisches Anguskalb beziehen wir von der Familie Ingo Spekker aus Jemgum/Klimpe.

Die Familie betreibt einen klassischen Milchviehbetrieb. Als weiteren Betriebszweig halten sie eine Angus-Herde im Mutterkuhverbund. Hier wachsen die Kälber bei ihren Müttern auf und entwickeln sich in einer natürlichen Herdenstruktur.

Während der Weidesaison verbringen die Tiere ihre Zeit auf den Wiesen rund um Klimpe. Dort haben sie Bewegung, frische Luft und Platz – und wachsen in einer Umgebung auf, die direkt zu unserer ostfriesischen Heimat gehört.

Die Angus-Rasse ist besonders für ihre Fleischqualität bekannt. Durch die natürliche Veranlagung der Tiere kann sich eine feine Marmorierung entwickeln, die zu einem besonders saftigen und aromatischen Fleisch beiträgt.

Doch für uns ist nicht nur die Rasse entscheidend. Wir wissen, wo unsere Tiere aufgewachsen sind. Wir kennen den Betrieb und die Menschen dahinter. Und die Wege sind direkt und nachvollziehbar. Landwirt Ingo Spekker liefert die Tiere persönlich zu uns nach Weener. Die Schlachtung erfolgt anschließend direkt bei uns im Betrieb. So bleibt der Weg vom Hof bis zu uns besonders transparent und in unserer Hand.

Für uns ist genau das Heimatverbundenheit. Nicht einfach Angusfleisch irgendwo einzukaufen, sondern bewusst mit Landwirten aus unserer Heimat zusammenzuarbeiten. Zu wissen, wo die Tiere geboren und aufgewachsen sind, wie sie gehalten werden und wer die Verantwortung dafür trägt. Das Ostfriesische Anguskalb verbindet eine besondere Rasse mit unserer Heimat und einer nachvollziehbaren Herkunft.

Familie Spekker und Fleischerei Leggedör – verbunden durch Heimatverbundenheit, Vertrauen und die Überzeugung, dass guter Geschmack eine Frage der Haltung ist.

Weideochsen

Fleisch mit Zeit, Haltung und Herkunft

Mit der Familie Brink verbindet uns weit mehr als nur eine geschäftliche Zusammenarbeit. Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und die gemeinsame Überzeugung, dass gutes Fleisch dort beginnt, wo Tiere mit Respekt, Zeit und Verantwortung gehalten werden.

Die Ochsen auf dem Ochsenhof Brink stammen als Kälber vom BIO Fleckviehhof Brink in Vellage – nicht einmal einen Kilometer vom Ochsenhof entfernt. Von Anfang an sind die Wege also kurz und nachvollziehbar.

Doch was genau ist eigentlich ein Ochse? Ein Ochse ist ein männliches Rind, das schonend kastriert wurde. Dadurch entwickelt sich das Tier anders als ein Bulle. Ochsen wachsen langsamer und können über einen längeren Zeitraum eine besondere Fleischqualität entwickeln.

Auf dem Ochsenhof Brink wachsen die Tiere in extensiver Weidehaltung auf. Sie haben viel Bewegung, frische Luft und ausreichend Platz. Auf eine Zufütterung mit Kraftfutter wird bewusst verzichtet. Statt möglichst schnelles Wachstum zu fördern, bekommen die Tiere die Zeit, die sie für eine natürliche Entwicklung brauchen. Und genau diese Zeit kann man am Ende auch schmecken. Das Fleisch von Ochsen zeichnet sich durch seine feine Struktur, eine schöne Marmorierung und seinen besonders aromatischen, kräftigen Geschmack aus. Die langsamere Entwicklung und die extensive Haltung tragen dazu bei, dass ein Fleisch entsteht, das nicht auf schnelle Masse, sondern auf Qualität ausgerichtet ist.

Für uns bei der Fleischerei Leggedör ist die Zusammenarbeit mit dem Ochsenhof Brink deshalb etwas Besonderes. Wir kennen nicht nur die Herkunft der Tiere und den Weg, den sie zurücklegen – wir kennen auch die Menschen dahinter. Heimatverbundenheit bedeutet für uns, Verantwortung nicht irgendwo abzugeben, sondern zu wissen, woher etwas kommt, wer dahintersteht und wie es entsteht.

Ochsenhof Brink und Fleischerei Leggedör – verbunden durch Freundschaft, Heimat und die Leidenschaft für ehrliches Handwerk.

BIO Fleckvieh

Vom Milchviehbetrieb zur besonderen Fleischqualität

Gutes Fleisch beginnt für uns dort, wo wir wissen, wo die Tiere herkommen und wie sie aufgewachsen sind.
Mit dem BIO Fleckviehhof Brink in Vellage verbindet uns eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir kennen die Familie und den Betrieb gut und wissen, mit wie viel Verantwortung und Engagement dort gearbeitet wird.
Der BIO Fleckviehhof Brink ist ein klassischer Milchviehbetrieb. Doch zur Landwirtschaft gehört hier nicht nur die Milchproduktion. Auch die eigene Nachzucht wird bewusst weiter aufgezogen und für die Fleischerzeugung genutzt.
Für uns ist genau das ein wichtiger Gedanke: Die Tiere stammen aus dem eigenen Betrieb, ihre Herkunft ist nachvollziehbar und sie werden nicht anonym über lange Handelswege eingekauft.
Der BIO Fleckviehhof Brink liefert uns Färsen und Ochsen aus Weidehaltung. Die Tiere wachsen unter den Vorgaben des ökologischen Landbaus auf und verbringen Zeit auf der Weide mit Bewegung, frischer Luft und ausreichend Platz.
Das Fleckvieh ist dabei nicht nur eine klassische Milchviehrasse. Auch für die Fleischerzeugung bringt die Rasse besondere Eigenschaften mit. Durch die entsprechende Aufzucht und die Zeit, die den Tieren zur Entwicklung gegeben wird, entsteht Fleisch mit einer schönen Struktur und einem kräftigen, charaktervollen Geschmack.
Besonders schön ist auch die Verbindung zum nahegelegenen Ochsenhof Brink. Ein Teil der männlichen Kälber aus dem BIO Fleckviehhof wird dort zu Ochsen weiter aufgezogen. Zwischen den beiden Höfen liegt nicht einmal ein Kilometer.
So bleiben Herkunft und Wege nachvollziehbar.
Für uns bei der Fleischerei Leggedör bedeutet Heimatverbundenheit nicht einfach nur, dass ein Betrieb in der Nähe liegt. Es bedeutet, die Menschen und ihre Arbeit zu kennen, Verantwortung nachvollziehen zu können und bewusst mit Betrieben zusammenzuarbeiten, deren Philosophie zu unserer passt.
BIO Fleckviehhof Brink und Fleischerei Leggedör – heimatverbunden, nachvollziehbar und verbunden durch die gemeinsame Wertschätzung für gute Lebensmittel und ehrliches Handwerk.

Weiderinder

Vertrauen, das über Generationen gewachsen ist

Manche Zusammenarbeit entsteht nicht von heute auf morgen. Sie wächst über Jahre – durch Verlässlichkeit, gemeinsame Werte und das Vertrauen, dass beide Seiten wissen, worauf es ankommt.

Mit der Familie Meinders aus Boen arbeiten wir bereits seit 2003 zusammen. Begonnen hat diese langjährige Partnerschaft mit Sweer-Peter Meinders und seiner Familie. Heute wird sie von seinem Sohn Enno Meinders und seiner Familie bereits in der zweiten Generation fortgeführt. mÜber mehr als zwei Jahrzehnte ist so eine Zusammenarbeit gewachsen, die von Vertrauen, Verlässlichkeit und der gemeinsamen Überzeugung geprägt ist, dass gute Fleischqualität bereits bei der Haltung der Tiere beginnt.

Die Familie Meinders betreibt einen klassischen Milchviehbetrieb. Als weiteren Betriebszweig werden dort Färsen für uns zur Fleischerzeugung großgezogen. Die Tiere sind dabei Kreuzungen aus verschiedenen Fleisch- und Milchrassen und vereinen damit unterschiedliche Eigenschaften, die für die spätere Fleischqualität von Bedeutung sind.  Heute sind die Meinders Weiderinder unser Hauptrindfleischlieferant und damit ein besonders wichtiger Partner für unsere Fleischerei.

Bei der Haltung setzen wir gemeinsam auf eine Kombination, die sich an den Jahreszeiten orientiert. Während der Weidesaison verbringen die Tiere viel Zeit auf den Weiden, mit Bewegung, frischer Luft und ausreichend Platz. In den Wintermonaten werden sie in offenen Strohställen gehalten. So verbindet diese Haltungsform die Vorteile der Weidehaltung im Sommer mit einer offenen und großzügigen Unterbringung auf Stroh während der kalten Jahreszeit. Für uns ist diese Kombination eine besonders stimmige Form der Haltung: Im Sommer auf der Weide, im Winter im offenen Strohstall.

Und auch die Wege sind kurz und nachvollziehbar. Vom Hof der Familie Meinders in Boen bis zu uns nach Weener sind es gerade einmal rund 7 Kilometer.

Doch mindestens genauso wichtig wie die Haltung und die kurzen Wege ist für uns die langjährige Zusammenarbeit. Wenn man seit mehr als 20 Jahren miteinander arbeitet und diese Partnerschaft inzwischen sogar von der nächsten Generation weitergeführt wird, kennt man nicht nur die Abläufe – man kennt die Menschen und die Familien dahinter.

Genau das verstehen wir unter Heimatverbundenheit. Nicht einfach irgendeinen Lieferanten in der Nähe zu haben, sondern über viele Jahre mit Familien zusammenzuarbeiten, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam Verantwortung für ein gutes Lebensmittel zu übernehmen.

Meinders Weiderinder und Fleischerei Leggedör – seit 2003 verbunden durch Vertrauen, Heimatverbundenheit und die Leidenschaft für gutes Rindfleisch.

Offenstall­schweine

Mehr Raum für eine besondere Haltung

Gute Zusammenarbeit braucht Zeit. Und manchmal beginnt aus einer gemeinsamen Idee etwas, das sich über Jahre weiterentwickelt. Mit Helmut Plüster und seiner Familie aus Breddenberg arbeiten wir seit November 2017 zusammen. Von Beginn an stand dabei eine gemeinsame Überzeugung im Mittelpunkt: Gute Fleischqualität beginnt nicht erst bei der Verarbeitung, sondern bereits bei der Haltung der Tiere.

Helmut Plüster hat seinen Schweinebetrieb bewusst weiterentwickelt und ein Haltungskonzept geschaffen, das den Tieren deutlich mehr bietet als die gesetzlichen Mindestanforderungen. Die Schweine leben in Gruppen und haben viel Platz, verschiedene Bereiche und eingestreute Liegeflächen. Besonders wichtig ist der direkt am Stall gelegene Außenbereich, den die Tiere das ganze Jahr über nutzen können. So haben sie die Möglichkeit, selbst zwischen unterschiedlichen Bereichen und Klimazonen zu wählen. Diese Form der Haltung verbindet den Schutz eines Stalles mit mehr Bewegungsmöglichkeiten, Beschäftigung und frischer Luft. Die Tiere können den Außenbereich jederzeit nutzen und profitieren so von einer offeneren und abwechslungsreicheren Haltungsform.

Die Haltung der Plüster-Schweine entspricht der Haltungsform 4 und ist Teil eines offiziellen Offenstallprogramms. Die Schlachtung der Tiere erfolgt für uns bei Brand Qualitätsfleisch in Lohne im Rahmen dieses Programms. Anschließend kommt das Fleisch zurück zu uns nach Weener. Die komplette weitere Verarbeitung erfolgt in unserer Fleischerei. Vom Zerlegen über die Herstellung bis hin zur Verarbeitung zu unseren Fleisch- und Wurstwaren bleibt die weitere Wertschöpfung damit bei uns im eigenen Betrieb.

Für uns ist diese Zusammenarbeit ein gutes Beispiel dafür, dass sich Landwirtschaft weiterentwickeln kann. Nicht alles muss von Grund auf neu entstehen. Manchmal liegt der richtige Weg darin, Bestehendes zu hinterfragen, weiterzuentwickeln und neue Möglichkeiten für eine bessere Tierhaltung zu schaffen.

Seit November 2017 verbindet uns mit Helmut Plüster und seiner Familie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Über die Jahre ist eine Partnerschaft entstanden, bei der wir genau wissen, wo unsere Schweine herkommen und wie sie gehalten werden. Genau das verstehen wir unter Heimatverbundenheit. Nicht einfach irgendein Schweinefleisch einzukaufen, sondern mit Menschen zusammenzuarbeiten, die wir kennen. Zu wissen, wo die Tiere aufwachsen. Die Haltung nachvollziehen zu können. Und gemeinsam Verantwortung für ein gutes Lebensmittel zu übernehmen.

Plüsters Offenstallschweine und Fleischerei Leggedör – seit 2017 verbunden durch Vertrauen, Heimatverbundenheit und die Überzeugung, dass guter Geschmack eine Frage der Haltung ist.

Weideschweine

Geschmack ist eine Frage der Haltung

Guter Geschmack beginnt nicht erst bei uns in der Fleischerei. Er beginnt draußen auf der Weide. Mit der Familie Erchinger arbeiten wir bereits seit 2017 zusammen. Was damals als gemeinsame Überzeugung für besonderes Schweinefleisch begann, ist über die Jahre zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit gewachsen.

Die Familie Erchinger bewirtschaftet auf der Logabirumer Gaste einen Milchviehbetrieb und eine besondere Form der Schweinehaltung: eine Outdoor-Sauenhaltung, bei der die Tiere unter freiem Himmel leben und aufwachsen. Ein besonderer Bestandteil dieser Zucht ist die alte englische Schweinerasse Berkshire. Diese Rasse war – ähnlich wie das Bunte Bentheimer Schwein – zeitweise stark vom Aussterben bedroht. Für die moderne, auf schnelles Wachstum ausgerichtete Schweinehaltung war sie schlicht nicht interessant genug. Berkshire-Schweine wachsen vergleichsweise langsam und neigen genetisch bedingt zu einer stärkeren Fettbildung.

Doch genau das, was für die konventionelle Mast lange Zeit als Nachteil galt, ist für uns ein entscheidender Vorteil. Denn langsameres Wachstum und eine stärkere Fetteinlagerung können zu einem besonders fein marmorierten Fleisch beitragen. Das Ergebnis ist Schweinefleisch mit einer besonderen Struktur, viel Saftigkeit und einem kräftigen, aromatischen Geschmack. Viele unserer Kunden aus der älteren Generation sagen uns immer wieder, dass dieses Fleisch sie an früher erinnert – an die Zeit der winterlichen Hausschlachtungen. „Dat schmeckt noch wie früher.“ Ein Satz, über den wir uns besonders freuen. Denn er zeigt, dass Geschmack nicht allein durch Verarbeitung entsteht. Die Herkunft der Tiere, ihre Haltung und die Zeit, die sie zum Wachsen bekommen, machen am Ende einen entscheidenden Unterschied.

Wer sich selbst ein Bild von der Haltung machen möchte, kann die Weiden auf der Logabirumer Gaste am Haferweg und Weizenweg bei einem Spaziergang entdecken. Von den öffentlichen Wegen aus lassen sich die Tiere und ihre Haltung in aller Ruhe beobachten.

Für uns ist die Zusammenarbeit mit der Familie Erchinger ein Beispiel für das, was wir unter Heimatverbundenheit verstehen: Menschen und Betriebe zu kennen, die Herkunft nachvollziehen zu können und Lebensmittel nicht als anonyme Ware zu betrachten. Das Fleisch der Erchinger Weideschweine ist bei uns in der Fleischtheke immer besonders gekennzeichnet und auf grünen Tabletts zu finden.

Erchingers Weideschweine und Fleischerei Leggedör – seit 2017 verbunden durch Vertrauen, Heimatverbundenheit und den Geschmack, der viele an früher erinnert.

Deichlämmer

Manchmal liegt das Gute näher als man denkt

Früher haben wir – wie viele andere Fleischereien und der Einzelhandel auch – ausschließlich Lammfleisch aus Übersee angeboten. Das war lange Zeit ganz selbstverständlich. Irgendwann haben wir uns jedoch gefragt, ob das wirklich noch zu unserem Anspruch passt. Muss gutes Lammfleisch tatsächlich von der anderen Seite der Welt kommen, wenn direkt vor unserer Haustür Tiere auf den ostfriesischen Deichen aufwachsen?

Diese Frage hat uns zur Deichschäferei der Familie Wuttge aus Leeshaus in der Krummhörn geführt. Heute ist das Deichlamm für uns eine bewusste regionale Alternative – und ein Produkt, hinter dem wir aus voller Überzeugung stehen. Die Familie Wuttge bewirtschaftet mit ihren Schafen die Deichflächen entlang der Nordsee und im Naturpark Wattenmeer – bis nach Greetsiel und rund um den bekannten Pilsumer Leuchtturm. Wer an der ostfriesischen Küste unterwegs ist, kennt das Bild: Schafe und Lämmer gehören hier einfach zur Landschaft.

Doch die Tiere sind weit mehr als nur ein schöner Anblick. Mit ihren feinen Hufen leisten die Schafe einen wichtigen Beitrag zur Pflege und Stabilität der Deiche. Sie halten die Grasnarbe kurz und fest und tragen durch ihre gleichmäßige Beweidung dazu bei, die Flächen zu pflegen.

Unsere Deichlämmer verbringen in der Regel ihr gesamtes Leben auf den Deichen und ostfriesischen Wiesen. Mit viel Bewegung, frischer Nordseeluft und einer überwiegend auf Gras basierenden Fütterung wachsen sie unter Bedingungen auf, die sich deutlich auf die Qualität des Fleisches auswirken können. Die Lämmer werden im Alter von etwa 9 bis 12 Monaten geschlachtet. Durch das junge Schlachtalter und die natürliche Aufzucht entsteht ein besonders mildes, zartes und aromatisches Lammfleisch.

Für uns ist die Zusammenarbeit mit der Familie Wuttge ein schönes Beispiel für das, was wir unter Heimatverbundenheit verstehen. Wir mussten nicht auf Lammfleisch aus Übersee verzichten, um mit dem Deichlamm eine regionale Alternative anzubieten. Stattdessen haben wir unser Sortiment bewusst erweitert – mit einem Produkt, bei dem wir die Menschen dahinter kennen und dessen Herkunft wir nachvollziehen können.

Heute ist das Deichlamm ein besonderer Teil unseres Sortiments. Daneben führen wir weiterhin auch andere Lammprodukte. Uns ist dabei wichtig, ehrlich zu bleiben: Wir machen aus unserem gesamten Lammfleisch kein regionales Produkt. Aber dort, wo wir die Herkunft persönlich kennen und nachvollziehen können, möchten wir genau das auch zeigen.

Auch beim Transport haben wir nach einer möglichst tiergerechten Lösung gesucht. Um den Lämmern den zusätzlichen Weg nach Weener zu ersparen, werden die Tiere bei unserem Handwerkskollegen Appelhagen in Norden geschlachtet. Anschließend holen wir die geschlachteten Tierkörper dort ab und übernehmen die weitere Verarbeitung bei uns in der Fleischerei. So bleibt der Weg nachvollziehbar und unnötiger Transportstress wird vermieden.

Deichlamm der Familie Wuttge und Fleischerei Leggedör – heimatverbunden, geprägt von Wind und Weite und mit einem Geschmack, der genauso zu Ostfriesland gehört wie die Schafe auf unseren Deichen.

Geschmack ist eine Frage der Haltung

Die Landwirte unseres Vertrauens

Markus Leggedör vor Ort im Gespräch mit einem Landwirt

Kurze Wege. Klare Herkunft. Persönliche Partnerschaften.

Wir möchten Ihnen nicht einfach erzählen, dass unser Fleisch „aus der Region“ kommt. Wir möchten Ihnen zeigen, woher es kommt.

Deshalb nennen wir in unseren Angeboten und Empfehlungen immer wieder die Höfe und Landwirte, von denen unser Fleisch stammt. Und deshalb möchten wir Ihnen hier nach und nach die Menschen vorstellen, die hinter unseren Produkten stehen. Sie erfahren, wo die Tiere aufwachsen, wie die Betriebe arbeiten und was den jeweiligen Hof ausmacht.

Denn wir sind stolz auf diese Partnerschaften. Und wir glauben, dass man Lebensmittel mit einem anderen Gefühl genießt, wenn man weiß, wo sie herkommen und wer dahintersteht.

100 % eigenes Handwerk

Die Verantwortung endet für uns aber nicht mit der Herkunft des Tieres. Was daraus entsteht, liegt in unseren Händen.

In unserer Fleischerei werden unsere Wurstwaren von unserem geschulten Fachpersonal selbst hergestellt. Vom Zerlegen über die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt arbeiten wir mit handwerklichem Können, Erfahrung und dem Anspruch, hinter dem stehen zu können, was wir verkaufen.

Wir wissen, wo unsere Tiere herkommen. Wir wissen, wer sie gehalten hat. Und wir wissen, was wir daraus machen.

Das schmeckt mehr dahinter.